Mit der André Kertész-Ausstellung rückt der Martin-Gropius-Bau erneut einen großen ungarischen Fotografen ins Licht. Mehr als 300 Werke umfasst die Retrospektive, die seit dem 11. Juni an der Niederkirchnerstraße gezeigt wird, darunter auch das 1917 entstandene, in seiner Ästhetik wegweisende “Schwimmer unter Wasser”.
Kertész, 1894 in Budapest geboren, später nach Paris und schließlich nach New York übergesiedelt, galt als Meister von Licht, Schatten und Reflexion. Seine innovativen Arbeiten, die formal herausragenden Kompositionen und die teils surreale Poesie, mit der er scheinbar einfache Dinge und Situationen erfasste, inspirierten Kollegen und nahmen großen Einfluss auf die Fotografie des 20. Jahrhunderts. Öffentliche Anerkennung für sein künstlerisches Schaffen erfuhr der Bildpoet erst in hohem Alter.
Die Fotoausstellung “André Kertész – Fotografien” läuft noch bis zum 11. September 2011.
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag 10 – 20 Uhr
www.gropiusbau.de
