Mittwoch, 26. September 2018

Das HAU ist zurück

Von bedmin

Kritikerpreis, neue Intendantin, Umbauarbeiten: Es war einiges los dieses Jahr im Hebbel am Ufer. Nun feiert das Theater in renovierten Räumen seine Neueröffnung und verspricht für den November ein Feuerwerk der Bühnenkunst. Das Motto des Eröffnungswochenendes: “Auch wenn ihr müde seid, kommt vorbei!”

Eine der zentralen Eröffnungsproduktionen ist das “Disabled Theater”, das der französische Regisseur Jérôme Bel mit geistig behinderten Schauspieler des Züricher Theaters HORA realisierte. Im HAU 2 feiert zeitgleich das Spektakel “Vison out of nothing” der niederländische Gruppe Wunderbaum Premiere. Insgesamt werden im November gleich 21 Projekte gezeigt, in insgesamt 49 Aufführungen mit über 100 beteiligten Künstlern. Darunter der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó, der Coetzee’s „Schande“ inszeniert, der brasilianische Autor und Regisseur Leonardo Moreira mit seinem Ensemble Cia Hiato und die Tänzerin und Choreographin Meg Stuart, der das HAU eine neue künstlerische Heimat in Berlin bieten will.

Annemie Vanackere, die Nachfolgerin Matthias Lilienthals auf dem Intendantenposten, betonte, dass der Charakter des HAU als interdisziplinäres Haus erhalten bleiben soll, das sich für Theater, Performance und Tanz ebenso zuständig fühlt wie für Musik, Bildende Kunst und Diskurs. Dabei will sie zum einen auf Kontinuität setzen, gleichzeitig aber auch neue Allianzen bilden und andere Kontexte herstellen. „An das Bestehende anknüpfen und dabei neue Akzente setzen,“ lautet das Motto, mit dem sie das HAU weiter mit Leben füllen und Impulse in die Stadt hineintragen will.


HAU Neueröffnung
1. bis 4. November 2012
Theater Hebbel am Ufer
Stresemannstr. 29, Hallesches Ufer 32, Tempelhofer Ufer 10
Das komplette Programm online

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