Donnerstag, 15. November 2018

Das Sputnik wird erwachsen

Von bedmin

Seinen 25. Geburtsag feiert in diesem Monat “Berlins höchstes Programmkino”, das Sputnik am Südstern. Um das gebührend zu feiern, haben die Macher vom 20. bis zum 30. November ein besonderes Jubiläumsprogramm auf die Beine gestellt.

1988 wurde das damalige “Sputnik 2″ am Südstern als Ableger des legendären Sputnik-Kino im Wedding eröffnet. Inzwischen kann das Kino mit den vielen Stufen auf mehr als 9125 Spieltage mit über 73.000 Vorstellungen und nicht gezählten Parties, Konzerten, Lesungen, Filmpremieren, Festivals und Filmreihen zurückblicken.

Die Feierlichkeiten starten am Mittwoch, den 20. November, mit dem monatlichen Open Screening „Testbild“, das seit fünf Jahren in der Kinobar des Sputnik stattfindet. Daran schließt sich eine Wiederaufführung von Pink Floyd’s “The Wall” an, frisch digitalisiert und Teil der neuen Filmreihe SKK -”Sputnik Kino Klassiker”. Ab 21. November zeigt das Sputnik jeden Donnerstag um 22 Uhr einen Filmklassiker zum ermäßigten Eintritt von 5 Euro inklusive Freigetränk.

Am Samstag, den 23. November, startet die Geburtstagssause mit W. Ruttmanns “Die Sinfonie der Großstadt” von 1927, live begleitet von Tronthaim, danach gibt’s in der Kinobar die 25-Jahre-Party mit DJ Foxy Boxer No.1, Super8-Perfomance-Konzert und Langer Film-Trailer-Nacht.

Am Nachmittag des 24. November lädt das Sputnik zu Kaffee, Kuchen, klassischer Musik und Klassik-Filmprogramm. Das Gascoigne Quartett spielt Werke von Schubert und Mozart, danach gibt es die Doku “Die Kinder Schostakowitschs” und eine Preview von “Noseland”, ein Mockumentary über den Starviolinisten Julian Rachlin, zu sehen. Der Film ist eine humorvolle Ode an die klassische Musik und ihre Musiker irgendwo zwischen „Borat“ und „Spinal Tap“.

Montags ist dann Science-Fiction-Tag mit der Berliner Kinopremiere der amerikanischen Doku “Sputnik Mania”, die sich mit den Auswirkungen des Satelliten in den 50er Jahren auf die amerikanische Gesellschaft, die Innen- und Verteidigungspolitik und das amerikanische Bildungswesen beschäftigt. Dienstag gibt’s Kinderprogramm und am Mittwoch zwei Spielfilme der schwedischen Filmemacherin und Feministin Mai Zetterling: “Nachtspiele” und “Die Mädchen”, eine Lysistrata-Adaption von 1968 und ein Klassiker des feministischen Kinos.

Krachig wird’s am Freitag, den 29. November, mit einem Konzert der Berliner-Dada-Elektro-Kellerkinder von ¡KORO!KORO¡KORO! und dem 50er Jahre Horror-Trash-Klassiker “Der Gigant des Grauens” von 1957n.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten enden am Samstag, den 30. November, mit einer Special-Lesung vom Salon Kreuzberg: Schauspieler und Schauspielerinnen des einzigen Berliner Kino-Lese-Ensembles stellen ein Best-Of-Programm aus dem Repertoire von “Kreuzberg liest” vor.

Das komplette Programm und alle Infos zum aktuellen Kinoprogramm gibt es auf www.sputnik-kino.com.

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