Dienstag, 12. November 2019

WG in Schwarz

Von bedmin

Ein ganz normaler Tag in der WG. Der Kaffee dampft auf dem Küchentisch. Langsam trudeln die MitbewohnerInnen ein. Man streitet sich. Man verträgt sich. Man trägt sich. Man erträgt sich. Man wohnt schon länger zusammen, kennt sich und seine Macken, hat sich miteinander abgefunden oder versucht immer noch, die anderen zu idealen Mitbewohnern umzumodeln. Der abgeklärte Cyrus, Eric mit seinen Frauengeschichten, Karrierefrau Viktoria, Joy mit dem Kopf in den Wolken. Und Frank. Wo ist eigentlich Frank?

Ein ganz normaler Tag in der WG – das ist die Ausgangssituation im Stück “Schwarz tragen” von Elizabeth Blonzen, das das Ballhaus Naunynstraße im Januar zeigt. “Schwarz tragen” beleuchtet ein Berliner Phänomen: den Lebensentwurf Wohngemeinschaft, die alltägliche Utopie, in der Küchentisch und Altbauwände die Grenzen von Gemeinschaft zwischen Einsamkeit und Selbstentwurf austarieren.

Wie viel “safe space” passt in eine Berliner Altbauwohnung? Wie viel Community bietet eine Wohngemeinschaft? Und wenn es hart auf hart kommt – wieviel wissen wir wirklich voneinander?

Unter der Regie von Branwen Okpako spielen Thelma Buabeng, Sheri Hagen, Ernest Allan Hausmann, Thomas B. Hoffmann und Tyron Ricketts.


Schwarz tragen
Von Elizabeth Blonzen
Premiere am 28. Januar 2014, 20 Uhr
Weitere Aufführungen am 29., 30. und 31. Januar, jeweils 20 Uhr
Eintritt 14 € / 8 €
Ballhaus Naunynstraße, Kreuzberg

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