Donnerstag, 15. November 2018

Sozialdemokratie in Bildern

Von bedmin

Als die SPD vor 150 Jahren als Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein gegründet wird, steckt die Fotografie noch in den Kinderschuhen. Nur fotografische Portraits ihrer Führer sind vorhanden: Ferdinand Lassalle, Wilhelm Liebknecht, August Bebel. Das wachsende Selbstbewusstsein spiegeln Gruppenaufnahmen wider. Schließlich wächst mit der Entwicklung der fotografischen Technik das Angebot, und die moderne Drucktechnik steigert die Nachfrage der Medien. Die Reportagefotografie erlaubt bald die Teilhabe an den zentralen Ereignissen, unter anderem an den Streiks und Demonstrationen, der Revolution 1918/19, dem gesellschaftlichen Leben der Arbeiterbewegung, der Verfolgung durch die Nationalsozialisten, dem Wiederentstehen der SPD nach 1945, der Ära Willy Brandts und Helmut Schmidts und schließlich an dem erneuten Wahlsieg 1998 unter dem “Medienkanzler” Gerhard Schröder.

Zahlreiche Fotos aus der Geschichte der Sozialdemokratie zeigt die Ausstellung “Stationen” im Willy-Brandt-Haus. Zur Begrüßung spricht der ehemalige Regierende Bürgermeister Walter Momper und Europa-Parlamentarier Klaus Wettig.


Foto-Ausstellung “Stationen – Fotos aus der Geschichte der Sozialdemokratie”
Eröffnung am Dienstag, 29. Oktober 2013, um 19.30 Uhr
Ausstellung vom 30. Oktober bis 24. November 2013
Willy-Brandt-Haus, Stresemannstraße/Wilhelmstraße
Eintritt frei, Ausweis erforderlich

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