Den Ausgangspunkt der Ausstellung „Reise nach Jerusalem“ bildet die Beschäftigung der zehn eingeladenen KünstlerInnen mit der Rolle von Religion und Tradition für ihre Kunstproduktion. Allen hier in Berlin lebenden KünstlerInnen ist eine jeweils sehr persönliche Auseinandersetzung mit Religiosität gemeinsam.
„Um ihr eigenes künstlerisches Bild zu erzeugen, verwenden die KünstlerInnen in ihren Arbeiten religiöse Symbole“ so Monika Herrmann, Bezirksstadträtin für Familie, Gesundheit, Kultur und Bildung. Herrmann weiter: „Die Verknüpfung religiöser Symbole mit Elementen des modernen Lebens wird in der Gegenwartskunst genutzt, um neue Bilder zu schaffen, die das Verhältnis zum geistlichen Leben wiedergeben.“
Die Ausstellung vereint KünstlerInnen, die sich mit den drei wichtigsten monotheistischen Religionen beschäftigen bzw. von diesen geprägt worden sind: Islam, Judentum und Christentum. Sie fördert sowohl die Diskussion und Auseinandersetzung mit persönlicher Religiosität als auch den Dialog zwischen Religion und Zeitgenössischer Kunst. Es entsteht ein interreligiöser Dialog, der sowohl von der Konflikthaftigkeit als auch vom Zusammenleben der Religionen zeugt. „Im Kunstraum kann ein zunächst virtueller Dialog
zwischen den Besuchern fortgeführt werden, um interreligiöse Verständigung und das friedliche Zusammenleben in der modernen Welt zu erreichen“ so Monika Herrmann.
Die rund 80 gezeigten Arbeiten (Fotografien, Malerei, Video und Installationen) setzen sich mit der Ästhetik von Religion auseinander. Hierbei werden bewusst kunsthistorische Bezüge hergestellt, um diese jedoch als individuelle Erfahrung zu reflektieren. Religion erscheint vielfach als Bürde, die jede Reise nach Jerusalem in sich trägt. Zugleich wird in den Arbeiten eine Faszination sichtbar, die von den Gesten und Bewegungen ritueller Handlungen ausgeht.
Der Titel der Ausstellung rekurriert auf die Stadt Jerusalem als Verbindungsglied der drei großen monotheistischen Religionen: In Ostjerusalem liegen einige der heiligsten Stätten von Judentum, Christentum und Islam, darunter die Klagemauer (die Westmauer des Tempels), der Tempelberg mit dem Felsendom und der al-Aqsa-Moschee, und die Grabeskirche. Tatsächlich wird im Dezember 2012 die Ausstellung in Anwesenheit der KünstlerInnen auch im Jerusalem Artists’ House eröffnet werden.
30. Juni 2012 - 19. August 2012 - 12:00 UhrKunstraum Kreuzberg Bethanien, Mariannenplatz 2
Zur Website
Lots of helpful information. I have bookmarked your site.
great issues altogether, you just received brand new reader. What could you recommend in regards to your post that you just made some days in the past? Any positive?
Sorry… not quite sure I understand the question – which post do you mean?
Der Gefaellt mir Button wuerde sich gut im Blog machen, oder habe ich ihn uebersehen?
Wirklich Nett! Gefaellt mir! Wo ist der Like Button fuer Facebook?