Montag, 11. Dezember 2017

Möbel zuhause, aber kein Geld für Alkohol

Von Bettina Klatz

Klaus Bittermann stellte seinen neuen Kurzgeschichten-Band in der Buchhandlung Kisch vor

Dieser Stoßseufzer dürfte so manchem Kreuzberger schon über die Lippen gekommen sein. Zumindest wenn man Klaus Bittermann Glauben schenken kann, der sein gleichnamiges Buch am Donnerstagabend in der Buchhandlung Kisch vorstellte. Schon lange beobachtet der Autor und Verleger Bittermann das Leben und Treiben in Kreuzberg; seit über dreißig Jahren wohnt er im inzwischen schwer angesagten Graefekiez. Und so fließen natürlich auch Themen wie sozialer Wandel und Gentrifizierung in seine kurz gehaltenen, amüsanten Kiezbetrachtungen mit ein. Wurde aber auch Zeit, dass zwischen “Mein wunderbarer Wedding” und “Neulich in Neukölln” endlich auch der beste Bezirk von allen sein kleines literarisches Denkmal erhält.

Wer die Lesung im Kisch verpasst hat, kann Klaus Bittermann trotzdem im November noch sehen und hören: Am Donnerstag ist er zu Gast bei den “Brauseboys” im Wedding, am Sonntag bei der Reformbühne Heim und Welt im Kaffee Burger, am 16. November liest er in der Neuköllner “Buchkönigin” und am 24. gibt es noch eine Lesung in Kreuzberg, diesmal im Monarch am Kotti.

Klaus Bittermann:
Möbel zuhause, aber kein Geld für Alkohol
Kreuzberger Szenen.
Edition Tiamat, Berlin, 2011

Weitere Lesungen:
3. November, 20 Uhr: Café La Luz in den Osramhöfen, Oudenarder Strasse 16-20
6. November, 20 Uhr: Reformbühne im Kaffee Burger, Torstr. 58-60
16. November, 20 Uhr: Buchkönigin, Hobrechststr. 65
24. November, 20 Uhr: Monarch, Skalitzer Str. 134 im Rahmen von “Stadt Land Buch”

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