Dienstag, 26. September 2017

Politisches Schwergewicht trifft boxende Federgewichte

Von Henry Franz

Schlagkräftige Truppe: SPD-Größen Sigmar Gabriel und Jan Stöß inmitten der Kreuzberger Boxgirls

Ungewohnten Besuch aus der Politik bekamen die Kreuzberger Boxgirls: Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel besuchte gemeinsam mit dem Berliner Landesvorsitzenden Jan Stöß, dem Kreuzberger Bezirksstadtrat Peter Beckers und der Vorsitzenden der SPD Friedrichshain-Kreuzberg Julia Schimeta den Verein Boxgirls Berlin e.V.

Die SPD-Vertreter wollten sich über die mehrfach ausgezeichnete Mädchen- und Frauenarbeit der Boxgirls informieren und mit den Sportlerinnen, Trainerinnen und Funktionärinnen ins Gespräch kommen. Der Verein bringt junge Frauen aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen zusammen und hilft ihnen, ihre körperlichen, sozialen und interkulturellen Fähigkeiten zu erweitern.

Gleichzeitig informierte das Projekt „Sicher im Kiez“ über seine Präventionsarbeit in Kreuzberg. „Sicher im Kiez“ ist ein gemeinsames Präventionsprojekt der Freien Universität Berlin, den Boxgirls und dem Maltester Familienzentrum Manna. Es will Kinder und Jugendliche fördern und sie ermutigen, ihren Kiez mitzugestalten.

“Nachdrücklich beeindruckt” zeigte sich Sigmar Gabriel von den persönlichen Erfolgsgeschichten der Mädchen und jungen Frauen, aber auch vom Engagement der Trainerinnen und Trainer. Von den guten Erfahrungen der Projektträger lasse sich einiges sicher auch auf andere Städte übertragen. “Das ist auch die Idee des Bürger-Dialogs der SPD,” so Gabriel. “Uns als Partei interessiert, was in Vereinen und Initiativen vor Ort passiert. Nur wenn wir erfahren, was in der Praxis gut läuft oder wo der Schuh im Konkreten drückt, kann sich Politik mit der nötigen Sachkenntnis für die Belange der in Vereinen engagierten Menschen einsetzen.“

Jan Stöß vom Berliner SPD-Vorstand lobte die Initiative “Sicher im Kiez”: „Der Erfolg der Initiative beweist, wie wichtig Kooperationen vor Ort für das Funktionieren guter Nachbarschaften sind. Hier findet Integration ganz konkret und ohne großes Aufsehen statt. Solche Projekte gilt es, weiter zu fördern.“

Die frischgewählte Kreisvorsitzende der SPD Friedrichshain-Kreuzberg Julia Schimeta war vor allem von der Arbeit für Mädchen und junge Frauen begeistert: „Die Boxgirls Berlin setzen an der richtigen Stelle an. Ein starker Bezirk braucht starke Mädchen und selbstbewusste junge Frauen, die fit gemacht werden, um sich einzumischen und im Zweifel auch für ihre Interessen zu streiten.“


Mehr Infos unter:
www.boxgirls.org
www.sicher-im-kiez.de

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