Mittwoch, 23. Januar 2019

Sagen Sie mal, Frau Izgin…

Von bedmin

Figen Izgin, Kandidatin der Linken im Kreuzberger Wahlkreis 3


Q: Was ist Kreuzberg für Sie?

A: Ein Ort, an dem ich mich sehr wohlfühle. Kreuzberg ist weltoffen und sehr bunt. Und ich setze meine Kraft dafür ein, dass es auch in Zukunft so bleibt.

Q: Was möchten Sie erhalten, was würden Sie verändern?

A: Die Vielfältigkeit in unserem Bezirk möchte ich erhalten. Bekämpfen möchte ich die Verdrängung von Menschen, die die zunehmend steigenden Mieten nicht mehr zahlen können. Auch die Diskriminierung von Migrant/innen auf dem Wohnungsmarkt möchte ich verhindern. Leider haben wir in Kreuzberg berlinweit die höchste Arbeitslosigkeit und sehr viele Kinder, die in Armut leben. Ich setze mich für mehr Ausbildungsplätze ein und für die Abschaffung von sinnlosen Maßnahmen, die Menschen zwanghaft zugewiesen werden.

Q: Ein Satz zur Gentrifizierung?

A: Jeder hat das Recht, da zu wohnen, wo er oder sie es möchte. Wohnen ist ein Menschenrecht. Eine räumliche Trennung von Menschen, die wenig Geld haben, ist eine gesellschaftliche Trennung. Das darf sich ein Sozialstaat nicht erlauben.

Q: Wenn Sie Bürgermeisterin von Kreuzberg wären, was wären Ihre ersten drei Aktionen?

A: Wenn ich Bürgermeisterin wäre, würde ich mich als erstes dafür einsetzen, dass wir mehr Lehrer/innen bekommen, dass alle Sekundarschulen jungen Menschen die Möglichkeit bieten Abitur zu machen, und dass Bildung nicht allein die Sache der Bundesländer bleibt.
Ich würde zusammen mit Kreuzberger/innen gegen steigende Mieten kämpfen und mich dafür einsetzen, dass die soziale Mischung in den Wohnquartieren gesichert wird. Zudem sollten die Menschen darüber informiert werden, welche Interessengruppen dieses Vorhaben zu verhindern versuchen.
Mit Akteuren aus dem Bezirk würde ich mich weiterhin gegen Rassismus und Rechtspopulismus einsetzen. Am 30. Juni haben wir bei der Anti-Nazi-Demon erlebt, dass es möglich ist, diesen Menschen zu zeigen, dass sie in Kreuzberg unerwünscht sind.

Q: Was ist Ihr Lieblingsort in Kreuzberg?

A: Der Kotti und der Böcklerpark.

Die Fragen stellte Laura Steinau

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