Donnerstag, 30. März 2017

Sagen Sie mal, Frau Kosche…

Von bedmin

Heidi Kosche, farbenfrohe Kandidatin der Grünen im Wahlkreis 1


Q: Was ist Kreuzberg für Sie?

A: Mein quirliges Zuhause, in dem ich auch als uralte Frau leben bleiben möchte.

Q: Was möchten Sie erhalten, was würden Sie verändern?

A: Ich möchte die bunte Kreuzberger Mischung erhalten und ich möchte mein Kreuzberg wieder so verändern, dass alle ihre Bereiche haben, egal ob jung oder alt, Tourist oder Einheimische. Besonders verändern möchte ich das momentane Verkehrsaufkommen; ich will, dass die Kieze geschützt werden.

Q: Ein Satz zur Gentrifizierung?

A: In die Kreuzberger Mischung gehören auch Menschen, die sehr gut verdienen. Trotzdem müssen wir die durch Mietregeln schützen, die geringe Einkommen haben.

Q: Wenn Sie Bürgermeisterin von Kreuzberg wären, was wären Ihre ersten drei Aktionen?

A: Als erstes würde ich versuchen, mehr Geld für die Gebäudesanierung unserer Schulen zu bekommen, damit es nicht mehr zum Himmel stinkt. Meine zweite Aktion wäre, Patenschaften zur gegenseitigen Unterstützung der Kieze zu organisieren. Menschen und Betriebe des “reicheren” Bergmannkiezes sollten sich z.B. um den Mehringplatz-Kiez sorgen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen. Da würden manchmal schon ein paar Kisten Beetpflanzen helfen. Und drittens würde ich mit der Berliner Verkehrslenkung so lange reden, bis die nach Kreuzberg kommen und sich angucken, wie gefährlich es hier für FahradfahrerInnnen ist.

Q: Ihr Lieblingsort in Kreuzberg?

A:…ist auf der Mauer am Ende des Wasserfalls, der vom Kreuzberg rieselt.

Die Fragen stellte Laura Steinau.

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