Donnerstag, 15. November 2018

Wir hatten die Wahl

Von L.Steinau

Alle Kreuze sind gemacht. Für den Berliner wichtig zu wissen: Wowi bleibt im Roten Rathaus, die SPD ist mit 28,3 % der Stimmen die stärkste Partei. Mit wem, das steht auf einem anderen Blatt. Die CDU kommt auf 23,4 %, die Grünen auf 17,6 %, die Linken noch auf 11,7 %. Überraschend war das Ergebnis der Piraten, die mit 8,9 % erstmals in ein Landesparlament einziehen. Eine totale Wahlschlappe erlitt die FDP; mit 1,8 % der Stimmen ist die Partei nicht mehr im Abgeordnetenhaus vertreten. So unsicher die weiteren Schritte sind, so lässt sich doch eines mit Sicherheit sagen: Die rot-rote Koalition hat keine Mehrheit mehr.

Für den Kreuzberger ist wichtig: Unser Kiez bleibt grün und Bezirksbürgermeister Franz Schulz im Amt. Die Grünen kommen auf 35,5 % der Stimmen und erhalten damit 22 von 54 Sitzen in der Bezirksverordnetenversammlung. Die SPD verzeichnet 20,8 % (13 Sitze), die Linke 12,5 % (7 Sitze). Die Piraten holen aus dem Stand 14,3 % und damit 8 Sitze in der BVV, die CDU mit 7,9 % immerhin noch 4.

Der Abgeordnete mit dem berlinweit besten Erststimmen-Ergebnis ist der Grüne Dirk Behrendt. In seinem Wahlkreis Kreuzberg 2 holte der 40-Jährige satte 49,8 Prozent der Stimmen. Bei der Abgabe der Zweitstimmen kann Friedrichshain-Kreuzberg mit Stolz darauf verweisen, die wenigsten Neonazis zu haben: die rechtsextreme NPD erzielte hier mit 0,4 % ihr schlechtestes Wahlergebnis in ganz Berlin.

Quelle: www.wahlen-berlin.de

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